JoDD von Schaffstein -
Founder of Transformal Painting

(Übersetzung ins Englische folgt in Kürze)

geboren 1944 in Saterland, Deutschland
lebte und arbeitete
seit 1984 in Dortmund, Düsseldorf
1987-1997 in Hamburg und
seit 1997 in Berlin und Paris

1984-1994 unter dem Namen Jankowsky, 44 internationale Ausstellungsbeteiligungen, Kunstprojekte, Leiter von Kunstvereinen in Dortmund und Hamburg, Kurator, Ausstellungsmacher, Jurymitglied BBK Hamburg

seit 1997 Arbeitsaufenthalte in Bern, Zürich, Locarno, Ascona, Lugano, Porlezza, Mallorca, Milano, Paris, Shanghai, Peking, Sansibar, Tansania, Marokko, Bulgarien, Belgien, Frankreich, Italien, Türkei, Teneriffa, Dänemark, Polen, Ägypten, Spanien.

1994 Neubeginn der künstlerischen Arbeit als JoDD – Begründer der Transformellen Malerei

seit 2009 JoDD von Schaffstein

JoDDs Credo:

Die Idee vom Nichts als Alles, vom Finden durch Nichtsuchen, hat meine künstlerische Aussage der letzten Jahre immer mehr geprägt. Eine Erkenntnis des Einfachen, die allem Schwierigen innewohnt. Ich habe künstlerische Freiheit dadurch gewonnen, dass ich mich füge,unterordne, zulasse. Alles kommt, wie es soll. Die Beschränkung auf das Wesentliche, Ursprüngliche, Profane, Primitive, beginnt schon bei der Wahl der Mittel, die nicht traditionell aus Farbe, Pinsel, Bleistift bestehen, sondern aus Asche, Steinstaub, Schellack, Graphit, Holzkohle und Pigmentstaub, als würde das Bildder Welt in ihren Fundamenten neu erschaffen.

Am Ende des langen Weges, ohne Anfang, ohne Ende und Ziel bleibt die Erkenntnis, den Weg gegangen zu sein. Etwas bleibt von mir, meiner Philosophie, meinen Bildern, das was bleibt ist bei Christian Klasan – wie ich denke – in guten Händen.

 

Die Transformelle Malerei von JoDD
bringt die Kunst direkt auf die nackte Erde zurück, zu jenem urstofflichen Horizont, der Ursprung, Sinn der Verwandlung und des Werdens ist. Der Künstler bedient sich nicht der traditionellen Instrumente der Malerei, er gebraucht für seine informellen Kompositionen keinen Bleistift oder Farben, sondern verwendet Asche, Steinstaub, Bitumen, Graphit und Pigmentstaub, so als würde er das Bild der Welt in ihren Fundamenten neu erschaffen.

In den Werken JoDDs wird auch die von Klee in „Form- und Gestaltungslehre” gegebene Definition der „Vorgeschichte des Sichtbaren” aufgerufen, die die Kunst den Gründen des Blicks zuordnet, der das Innere der Dinge, die ,,gemeinsame irdische Wurzel“ erkennt und dem es gelingt, über die Erscheinung hinaus zu einer Stufe vorzudringen, in der Klarheit nicht vonnöten und alles immer nur im Werden begriffen ist.

Die auftauchenden Formen und Symbole sind Spuren, Anregungen; sie schließen das Werk nicht in eine endgültige Aussage ein. Die Zeitlosigkeit der Schraffierung, das elliptische Szenario der Mythologie, die unaufhörlich ihre Signifikate verändert, indem beständig der Gegenstand ausgetauscht wird - das sind Aspekte einer Kunst, die der Nacht des kollektiven Gedächtnisses entsteigt, die aus der Dämmerung eines Empfindens auftaucht, welches aus der Veränderung seine Gewissheit gemacht hat. JoDDs Kunst ist keine materielle Kunst, sondern ist der Gedanke, der sich in der Dichte der Materie zeigt, ist Erwartung der Welt.

Valerio Dehò, Bologna